Was isSt Religion? – Gemeinsam zu Gast bei Abraham-Ibrahim!
Erleben der abrahamitischen Religionen mit allen Sinnen

Ein interreligiöser Dialog der Gemeinschaft stärkt!

 
 

Die 3a und die 3b der NMS-Scheifling haben sich in Kooperation mit Schülerinnen der HLW-Murau, welche im Rahmen ihrer Projektarbeit „Abrahamitische Religionen“ ihren Praxisteil an der NMS-Scheifling absolvierten, Gedanken gemacht, was die großen abrahamitischen Religionen eint.


Ein gemeinsames Mahl kann Menschen verbinden und bringt sie ins Gespräch. Nachdem die 3. Klassen über einen längeren Zeitraum sich mit Brauchtum, Kultur und Regeln des Judentum, Christentum und des Islam auseinandersetzten, wollten sie erkunden was sie eigentlich alle gemeinsam haben. Abraham als Stammvater aller und noch vieles mehr!

 

Daraus entstand ein Tag und eine Nacht des Erlebens mit allen Sinnen! Ganz nach dem Motto „1001 Nacht“! Unterstützt wurde dieses Projekt von der HLW-Murau, zahlreiche Ideen kamen von der KPH-Graz, der Kreativbereich wurde von Herrn Helmut Pirker geleitet und Familie Offenbacher verwöhnte uns mit einem ausgiebigen Abendessen und Frühstück am nächsten Morgen. Geleitet wurde dieser Workshop von Susanna Kunc, Lisa Scheiber aus der 5b HLW-Murau und Tamara Kunc Religionslehrerin.

 

Susanna Kunc und Lisa Scheiber (5b HLW-Murau) haben mit den Schüler*innen erarbeitet, was wohl alle gemeinsam Essen können. In der Schulküche der NMS-Scheifling fand ein kulinarisches Vergnügen statt. Es wurde eine christliche Fastensuppe, muslimisches Fladenbrot und eine jüdische Cheesecake zubereitet. Alle Rezepte stammten aus dem Buch: „Was isSt Religion? Noam Hertig, WERDVERLAG“. Beim Kreativbereich wurde mit Ton gearbeitet, ein Naturmaterial welches schon Jahrtausende vor Christus in allen Kulturen und Religionen verwendet wurde. Sie konnten religiöse Symbole, wie Weihwasserbrunnen für die Haustür, Kreuz, Davidstern aber auch Schalen, Teller, Türschilder und Fantasiefiguren herstellen. In einer dritten Station konnten die Schüler*innen all ihr gewonnenes Wissen der letzten Wochen nochmals zu Papier bringen und später präsentieren.

 

Es war ein Augenschmaus zu sehen wie alle Schüler*innen gemeinsam bei Tisch sitzen, essen und sich angeregt unterhalten. Es gab keine Grenzen oder Vorurteile, einfach nur ein großes gemeinsames Festmahl.

 

Der Höhepunkt des Workshops war die abrahamitische Lesenacht, welche auch von den Schüler*innen der HLW-Murau begleitet wurde. Literatur aus verschiedenen Kulturen wurde vorgestellt und gelesen, sowie Texte von Abraham-Ibrahim, die alle einen. Die Lager wurden in den Klassen aufgeschlagen und noch lange über das Erlebte gesprochen. Natürlich durfte ein gemeinsamer Film nicht fehlen. Ganz nach dem Vorbild Abrahams wurden alle Handys für diesen Tag und diese Nacht einmal in einer Handybox gelagert. Den Abschluss der Veranstaltung machte ein gemeinsames Frühstück. Danach konnten die Schüler*innen ihre Handys wieder abholen, die immer frei zugänglich waren aber kein Interesse während des Workshops weckten. Viele mussten erst aufmerksam gemacht werden, dass sie ihre Handys abholen kommen.

 

Dieser Workshop war ein Erlebnisfest für alle Sinne und verband alle unterschiede in einer großen Gemeinschaft. Fazit – Gemeinsames Essen trotz unterschiedlicher Essensvorstellungen und Regeln ist durchaus möglich und macht Spaß!

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