Unsere Woche in Wien fing mit Regen an. Doch wir können überall Spaß haben, das haben wir den Wienern sicher gezeigt!

 

Als wir am Sonntag losfuhren, freute sich ein jeder. Es war zwar eine lange Fahrt, aber für uns verging die Zeit ganz schön schnell. Kaum waren wir angekommen, ging es ab in den vierten Stock (wobei die Jungs so höflich waren unsere Koffer zu tragen) und dann gleich ab ins Zimmer. Auspacken, Einräumen, Regenschirm nehmen und (obwohl es schon spät war) noch ab in die Maria-Hilferstraße. Wir hatten nicht mehr viel Zeit zum Einkaufen, denn Bettruhe war um 22:00 Uhr. Da wir an diesem Tag noch nichts zum Abendessen bekamen, gingen wir einfach schnell zu McDonald’s. Als wir wieder in den Zimmern waren, schliefen wir uns erst mal aus. Am nächsten Morgen ging es ab zum Frühstück und dann gleich raus in die Stadt. Als wir das erste Mal die U-Bahn ausprobierten, fielen wir bei jeder Bremsung fast um, was etwas komisch aussah. Wir besuchten den Stephansdom, das Wahrzeichen Wiens. Wir waren beeindruckt von der Architektur, und als wir pünktlich zum Mittagessen zurück in der Hirschengasse waren, stand fest dass wir danach zur Otto-Wagner Kirche gehen würden. Es war sehr schön, auch wenn der Regen ein bisschen störte.

 

Und dann kam (darauf freuten wir uns schon den ganzen Tag) das „Kino zum Anfassen“, also Kino3D. Weil wir so brav waren, durften wir zwischen fünf verschiedenen Filmen wählen und uns aufteilen. Die meisten gingen in „Remember me“ oder „Kampf der Titanen 3D“.

 

Die Erlebnisse dieses Tages hatte dafür gesorgt, dass wir nach dem Abendessen schnell einschliefen.

 

Am Dienstag ging es mit voller Motivation in die Karlskirche. Egal wie viele Kirchen Wien hatte- sie waren alle anders. Danach wurde das Schloss Schönbrunn erkundet, und wir wissen jetzt garantiert doppelt so viel über Wien, wie wir vorher wussten. Nach Schloss Schönbrunn ging es in den Donauturm. Von dort hatte man die schönste Aussicht auf Wien, und auch der Kaffeeautomat dort war höchst beliebt. Nach dem Donauturm ging es ab zur UNO-City. Das war der Hammer! Der Springbrunnen war meisterhaft gebaut und die UNO-Flaggen der verschiedenen Länder wären zu sehen gewesen   -hätte es nicht geregnet. Wir hatten zwei sehr gute Führerinnen, wobei die eine sogar Ausländerin war, Deutsch aber perfekt beherrschte. Um Benedikt zu zitieren: „Des is net Wien. Des is internationaler Bodn!!!“

 

Es war einfach riesig dort, und wir sahen sogar einen Kurzfilm über die UNO.

 

Am Abend konnten diejenigen, die wollten, mit Frau Resch und Frau Stock ins Haus der Musik fahren, die anderen bleiben zu Hause. Das Haus der Musik war hochinteressant, man konnte dort sehr viel ausprobieren und versuchen (auch wenn wir uns manchmal verliefen).

 

Die anderen hatten inzwischen mit Activity, Poker u.a viel Spaß.

 

Und das war erst der Dienstag!!!

 

Mittwoch, das war der Tag, auf den wir uns am meisten freuten. Zuerst ging’s ab ins Naturhistorische Museum, dann ins Technische. Und am Abend: Das Udo Jürgens Musical „Ich war noch niemals in New York“. Die Jungs zogen ihre Anzüge an und die Mädchen machten sich schon eine Stunde vorher Musicalbereit. Wir waren uns alle einig, dass dies das beste Musical war, das wir je gesehen hatten. Es war sehr viel Humor eingearbeitet, und „Schwuler Barock“ wurde unser Insiderwort der Woche. Donnerstags ging es ab in den Zoo Schönbrunn. Es war wirklich überwältigend, ein so großes Gelände! Wir sahen alles, vom Eisbären bis zum Albinopfauen. Es gab dort sogar ein Gebäude, in dem innen der Regenwald nachgebaut war, doch wir flüchteten, als wir in dem feucht-warmen Klima fast eingingen.

Danach ging es ab zur Kaisergruft. Es war ein wenig gruselig, da ein Sarg nach dem anderen dastand, doch die Führerin erklärte uns, wer wo bestattet war und erzählte uns die Geschichten der Verstorbenen. Nach der Kaisergruft ging es ab zum ORF. Das war sicher auch eines der coolsten Erlebnisse, denn wir probierten die Bluebox aus, und dabei kam viel Lustiges heraus. Alexander als Nachrichtensprecher muss man einfach gesehen haben!!!

 

Die Zeit zwischen den Ausflügen verbrachten die Mädchen aus Zimmer 406 zum Großteil damit, Ukulele zu spielen, die Jungen aus dem Zimmer 408 damit, Pokernight mit coolen Brillen zu machen. Der Rest spielte Tischtennis, Activity oder besuchte die anderen in ihren Zimmern. Doch donnerstags hatten wir etwas Mühe, zu packen, denn es ging nicht immer alles in jeden Koffer. Auch das Einschlafen gestaltete sich etwas schwierig, da noch jeder aufgeregt vom Tag war, doch einige waren so frei, „Gute-Nacht-Liegestütze“ zu machen. Das war Herr Schells bester Einschlafstipp!

 

Am nächsten Tag ging es dann mit den Koffern in den Bus. Wir fuhren Weg von Wien, um einen Ausflug ins KZ Mauthausen zu machen. Es war ein wenig deprimierend, zu sehen wie die Gefangenen damals (oder wie unsere Führer sagten „doznmois“) gelitten hatten.

 

Doch als wir wieder im Bus waren, lockerte sich die Stimmung wieder auf. Viele waren müde und schliefen ein wenig im Bus (diejenigen waren beliebte Fotoopfer), die andren hörten Musik, futterten etwas oder redeten einfach mit den anderen. An dieser Stelle muss ich unbedingt sagen: Kompliment dem Busfahrer, der uns aushielt!

 

Auch wenn Wien absolut geil gewesen war – irgendwie freuten wir uns doch, wieder zu Hause zu sein.

 

Romana Ressmann, Schülerin der 4.a Klasse

 

   
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