Zeitzeugin
             Hermine Liska

 

Zu einer wertvollen Einrichtung an unserer Schule sind die jährlichen Besuche der Zeitzeugin Fr. Hermine Liska, geworden. Fr. Liska, geb. 1930, musste an sich selbst und an ihrer Familie die Ausgrenzung, den Terror und die menschenverachtende Diktatur des nationalsozialistischen Regimes erleben. Ihr Leitspruch „Verzeihen JA, Vergessen NIE“ treibt Fr. Liska an, jungen Menschen von dieser Zeit der Verfolgung und Unterdrückung zu berichten. Für die SchülerInnen unserer 4. Klassen waren es zwei sehr zum Nachdenken anregende Stunden, unverzichtbar für die politische Bildung von Jugendlichen.

 

Die Schüler/innen erfuhren aber auch viel vom armseligen und angsterfüllten Alltagsleben in dieser Zeit. Sie waren gebannt von den Erzählungen der rüstigen Achtzigerin und verabschiedeten sie mit einem herzlichen Applaus und netten  Eintragungen in ihr Besuchstagebuch.

 

Ihre Botschaft an die Jugend von heute: „Glaubt nicht jedem und allem. Hinterfragt Dinge, die ihr hört und verurteilt nicht sofort. Getraut euch „anders“ zu sein, wenn dies eure Überzeugung ist und lasst euch nicht vom Gruppenzwang überrumpeln. Nicht alles was als Freiheit verkauft wird, ist auch Freiheit.“

 

Dipl.-Päd. Sonja Kreuzthaler

 

   
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